Dabeler, Reverend Christian
Reverend Christian Dabeler

Bereits mit 16 begann Reverend an der Hammondorgel in den Clubs Hamburgs zu spielen und wurde schnell ein Protagonist der Hamburger Subkultur. Seit den späten achtziger Jahren Schallplattenaufnahmen, Darstellertätigkeit in Undergroundfilmen, etc. In den neunziger Jahren begann eine jahrelange Tournee- und Studiotätigkeit.
Reverend spielte u.a. mit Rocko Schamoni, Tony Sheridan, Robert Forster und war mehrfach zu Albumaufnahmen in den USA, u.a. in New Orleans mit Malcolm Burn.
Seit den Neunzigern Komposition für Theater und Film, u. a. für Wim Wenders oder als Songschreiber für Dieter Thomas Kuhn.
Ab 2002 bildete er mit seiner späteren Ehefrau Almut Klotz das Literatur- und Chansonduo Klotz + Dabeler. Sie veröffentlichten 2 Bücher, div. Singles und 2 Alben bis zu Almuts frühem Tod 2013.
Danach fuhr Reverend erstmal als ölverschmierter Skipper auf der Spree und spielte in der NETFLIX-Serie Deichbullen den Kommissar Paulsen. Er ist Mitgründer von Die Gruppe OIL, deren Album und gleichnamiger Roman NATURTRÜB erschien 2020. Das gleichnamige Hörbuch 2025. Seit 2023 leitet er die „Frankfurter Jazzrockschule“ und veröffentlicht mit dieser regelmäßig.
Klug, Gereon
Gereon Klug

Bendixen, Katharina
Katharina Bendixen

Fosse, Jon
Jon Fosse
Jon Fosse, 1959 in der norwegischen Küstenstadt Haugesund geboren und am Hardangerfjord aufgewachsen, gilt als einer der bedeutendsten europäischen Schriftsteller unserer Zeit. 2023 wurde er mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Internationale Bekanntheit erlangte Fosse zunächst als Dramatiker. Seine mehr als dreißig Theaterstücke werden weltweit aufgeführt und brachten ihm zahlreiche Preise ein. In deutscher Übersetzung erschienen zunächst die Romane „Melancholie“, „Morgen und Abend“ und „Das ist Alise“. Für sein Prosawerk „Trilogie“ bekam er 2015 den Literaturpreis des Nordischen Rates verliehen, den renommiertesten Literaturpreis Skandinaviens. Mit „Der andere Name“, dem ersten Band seines Romanprojekts „Heptalogie“, war er 2020 für den International Booker Prize nominiert, mit dem letzten Band „Ein neuer Name“ stand er 2022 auf der Shortlist und wurde mit den wichtigsten norwegischen Literaturpreisen Brageprisen und Kritikerprisen ausgezeichnet. Seit 2011 genießt er lebenslanges Wohnrecht in der „Grotte“, einer Ehrenwohnung des norwegischen Königs am Osloer Schlosspark, und lebt mitunter auch in Hainburg an der Donau/Österreich oder in Frekhaug/Norwegen. Seit 2022 ist er Mitglied der Akademie der Künste in Berlin.
Fotograf /Credit: (c) Tom A.Kolstad / Det Norske Samlaget
Levoy, Myron
Myron Levoy
Myron Levoy wurde 1930 in New York geboren und wuchs im Stadtteil Queens auf. Er studierte Ingenieurswissenschaften an der Purdue-Universität und war anschließend viele Jahre als Wissenschaftler für die Raumfahrttechnik tätig. Er begann Gedichte, Theaterstücke, Kurzgeschichten für Kinder und einen Bilderbuchtext zu schreiben, und als sich damit erste Erfolge erzielen ließen, konzentrierte er sich auf die Schriftstellerei und machte sich vor allem mit seinen Jugendbüchern einen Namen. Eines seiner bekanntesten Werke ist ›Der gelbe Vogel‹, der mehrfach ausgezeichnet wurde, u.a. mit dem American Book Award, dem Deutschen Jugendliteraturpreis, dem Buxtehuder Bullen, dem Preis der Leseratten des ZDF und dem Österreichischen Staatspreis.
Hauptthemen seiner Bücher sind Identitätsfindung, Probleme des Erwachsenwerdens und der Kampf gegen Vorurteile und Rassismus. Darin spiegelt sich das große Interesse Levoys an sozialpolitischen wie humanitären Themen wider, dem er auch durch sein Engagement bei verschiedensten Gelegenheiten in der Öffentlichkeit Nachdruck verliehen hat.
Myron Levoy verstarb am 30. Dezember 2019.




