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Weiss, Ruth

Ruth Weiss

Ruth Weiss wurde 1924 als Kind jüdischer Eltern in Fürth bei Nürnberg geboren. 1936 emigrierte die Familie nach Südafrika, wo Ruth Weiss lange Jahre als Wirtschaftsjournalistin arbeitete. Mit einer Reihe der politischen Führer der Unabhängigkeits- und Befreiungsbewegungen war sie gut bekannt. Sie arbeitete als Journalistin in England, Deutschland und Zimbabwe und widmete sich in den 90ern ausschließlich dem Schreiben von Kinder- und Sachbüchern. Seit ihrem Ruhestand schriebt sie auch Romane und lebte in Dänemark. 2022 wurde sie mit dem OVID Preis des PEN geehrt. Am 28. April 2023 wurde Ruth Weiss den „National Order Companions of OR Tambo” der Republik Südafrika feierlich verliehen. Ruth Weiss erhielt den Orden “für ihren Beitrag zum Befreiungskampf“. Ihre zahlreichen Schriften brachten die Ungerechtigkeiten in Südafrika ans Tageslicht. Sie war eine Quelle des Wissens für andere Journalisten und Aktivisten“.
2024 erhielt sie das „Große Bundesverdienstkreuz“.

Ruth Weiss ist am 05.09.2025 im Alter von 101 Jahren friedlich eingeschlafen.

So schön diese engagierte Frau kennengelernt zu haben und sie in ihrem Kampf gegen jegliche Form vom Diskriminierung und Ausgrenzung unterstützen zu dürfen. (Siehe unser Hörbuch „Meine Schwester Sara“, gelesen von Dietmar Schönherr)

Über das reiche und vielfältige Leben und Wirken von Ruth Weiss informiert umfassend diese website:
www.Ruth-Weiss-Gesellschaft.de

Fotograf /Credit: (c) privat

» Ruth Weiss – MEINE SCHWESTER SARA

Knösel, Stephan

Stephan Knösel

Stephan Knösel, 1970 geboren, lebt mit Frau und zwei Kindern in München. Er arbeitet als freiberuflicher Drehbuchautor und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Für seinen Roman »Echte Cowboys« erhielt er das „Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium 2011“, die Auszeichnung Buch des Monats, Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, Volkach, Februar 2011 sowie den „Bayerischen Kunstförderpreis“ in der Sparte Literatur 2010. Sein zweiter Jugendbuchroman »Jackpot – wer träumt, verliert« war 2013 für den „Deutschen Jugendliteraturpreis“ nominiert. 2018 erschienen das Kinderbuch »Master of Disaster« und 2020 das Jugendbuch »Panic Hotel« bei Beltz&Gelberg.

» Stephan Knösel – JACKPOT – wer träumt, verliert

Kanzler, Fee Katrin

Fee Katrin Kanzler

Fee Katrin KanzlerFee Katrin Kanzler, 1981 geboren, studierte Philosophie und Anglistik in Tübingen und Stockholm. Sie war Stipendiatin des Klagenfurter Literaturkurses, erhielt den Förderpreis für Literatur der Stadt Ulm und das Jahresstipendium für Literatur vom Land Baden-Württemberg. Ihr Roman »Die Schüchternheit der Pflaume« (FVA 2012) war für den »aspekte«-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Debüt des ZDF nominiert. Im Herbst 2016 erschien ihr Roman »Sterben lernen«. 2020 war sie Finalistin des 22. Irseer Pegasus.

» Fee Katrin Kanzler – STERBEN LERNEN

Nicolson, Harold

Harold Nicolson

Sir Harold George Nicolson, geboren 1886 in Teheran, war der jüngere Sohn des Diplomaten Arthur Nicolson. Er besuchte das Balliol College in Oxford, trat selbst 1909 in den diplomatischen Dienst ein und bekleidete verschiedene Posten in Konstantinopel, Teheran und Berlin. Im Jahr 1913 heiratete er die Schriftstellerin Vita Sackville-West, mit der er zwei Söhne hatte. 1929 verließ er den diplomatischen Dienst und arbeitete als Journalist und Autor. Er verfasste u. a. Biografien von Verlaine, Tennyson, Byron und dem englischen König George V. sowie Bücher über das Diplomatenleben und essayistische Werke. 1935 zog Nicolson als Abgeordneter der National Labour Party in das Unterhaus ein. 1940 wurde er parlamentarischer Staatssekretär im Informationsministerium in der Regierung von Winston Churchill. 1953 wurde er zum Ritter geschlagen. Harold Nicolson starb 1968 auf Sissinghurst Castle in Kent.

» Vita Sackville-West & Harold Nicolson – SISSINGHURST

Sackville-West, Vita

Vita Sackville-West

Victoria Mary Sackville-West, genannt Vita, wurde 1892 in Kent geboren. Sie entstammt dem britischen Hochadel und wuchs auf dem Familiensitz Schloss Knole auf, dem sie mit ihrem Roman „The Edwardians“ (Schloss Chevron) ein Denkmal setzte. 1913 heiratete sie den Diplomaten und Schriftsteller Harold Nicolson. Das Paar hatte zwei Söhne. 1930 erwarb sie Sissinghurst Castle in Kent, wo sie zusammen mit ihrem Mann einen der schönsten Gärten Englands entwarf und anlegte. Sie publizierte in ihrem Leben über fünfzig Bücher, darunter Gedichtbände, Biografien und Romane. Außerdem schrieb sie jahrelang eine höchst erfolgreiche Gartenkolumne für den Observer und betätigte sich als Reiseschriftstellerin. Berühmt wurde sie auch durch ihre Freundschaft mit Virginia Woolf, für deren Roman „Orlando“ sie Inspiration und Vorlage war. Vita Sackville-West
starb 1962 auf Sissinghurst Castle in Kent.

» Vita Sackville-West & Harold Nicolson – SISSINGHURST

Ginzburg, Natalia

Natalia Ginzburg

Natalia Ginzburg, 1916 in Palermo geboren, verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Turin. 1938 heiratete sie den Slawisten Leone Ginzburg, der 1944 in einem römischen Gefängnis von deutschen Soldaten ermordet wurde. Nach dem Krieg lebte Ginzburg in Turin, ab 1952 mit ihrem zweiten Mann, dem Anglistik-Professor Gabriele Baldini, in Rom. Beinahe Zeit ihres Lebens arbeitete sie für den Einaudi Verlag. Ab 1983 war sie unabhängige Parlamentsabgeordnete. Sie zog vier Kinder groß. 1991 starb Natalia Ginzburg in Rom. Ihr Werk umfasst Romane, Erzählungen, Theaterstücke und Essays.

» Kristine von Soden – VALENTINO