Ulrike Draesner – hell & hörig
Ulrike Draesner liest
Ulrike Draesner – hell & hörig

»Diese Lyrik macht den Leser reich« – Gedichte aus 25 Jahren
Ulrike Draesner hat ein helles Ohr für Zwischenräume und »subsongs«, die Lieder unter den Liedern – Stimmen, die man gemeinhin nicht hört. In »hell & hörig« zeigt sich das ganze Können der Dichterin: Gedichte aus 25 Jahren, sinnlich, gedankenreich und zugewandt. Souverän werden traditionelle lyrische Formen aufgegriffen, naturwissenschaftliche Kenntnisse integriert. Polyglott, polyamorisch, zeitgenössisch ist Draesners Poesie, deren Originalität sich auch im Umgang mit fremden Sprachen beweist.
Gedichte zum Wald und seinen Pflanzen, Tieren, Fragen nach Heimat und Migration.
Die Klage um ein fehlgeborenes Kind, die Auseinandersetzung mit einer sich entziehenden Mutter. Von eigens gestalteten Zwischenrufen geht Draesner der Frage nach, wie durch Poesie Neues in die Welt kommt und Altes, Vergessenes sichtbar wird: glänzend in seinem eigenen Ton.
Die poetologischen Bemerkungen und Gedichte für das Hörbuch wurden von der Autorin ausgewählt und ergänzt durch einige Gedichte aus dem Band »doggerland« und einem bisher unveröffentlichten Gedicht. Daraus ist ein Hörbuch entstanden, dessen Sog man sich nicht entziehen kann!
hell & hörig – Hörbeispiel
Ulrike Draesner liest
Ulrike Draesner – hell & hörig
Gedichte 1995–2020
und Texte aus der gleichnamigen Buchausgabe Penguin, München
1 Audio-CD
74 Minuten
ISBN 978-3-949840-19-7
VK: 18,00€ (D)

»Wir begegnen dir nicht. was wäre landläufig auch schon begegnen?«
„Heute denke ich kaum mehr an die Zukunft. Es kommt eine Zeit, da besteht die einzig sinnvolle Bemühung darin, die Zukunft gänzlich zu vergessen und sich auf das eine zu konzentrieren, das immer da ist: die Gegenwart, die unberechenbare.“
»Aber diesmal lief es nicht so wie gewöhnlich. An diesem Abend im Taxi sah er in der Handtasche seiner Frau, völlig klar und deutlich – ein Präservativ. Manchmal bricht die Nacht so plötzlich über die Erde herein, als würde man die Augenlider schließen.«

1601 am Globe Theatre in London uraufgeführt, gehört Shakespeares Drama „Hamlet“ zu den bekanntesten und meistdiskutierten Tragödien der Weltliteratur. Bereits in der Entstehungszeit war das Stück populär und genießt bis heute eine beeindruckende Bühnenpräsenz; Aussprüche wie „Sein oder Nichtsein“ haben Eingang gefunden in unsere Alltagssprache.