Christine Haas – Ein kleines bisschen Vampir
Lena Conrad liest Christine Haas –
Ein kleines bisschen Vampir
„Ich beiße mir auf die Zähne vor lauter Ärger. Und zucke zusammen. Autsch! Schon wieder dieser fiese Schmerz! Nicht mal meine Zahnärztin weiß, woher der kommt. Also von den Eck-Zähnen, so viel ist klar. Aber warum die schmerzen, das kann sie auch nicht erklären.“
Im Sarg schlafen und Menschen aussaugen – das kommt für Tilda nicht in Frage! Doch ausgerechnet sie soll das Vampir-Gen ihres Urururgroßvaters Graf Alexandru geerbt haben. Zu allem Überfluss schmerzen Tildas Eckzähne in letzter Zeit immer wieder. Als sie Jake mit dem Skatebord und dem Lockenkopf und seine Familie kennenlernt, freut sie sich: Endlich mal eine ganz normale Familie. Bis Tilda in der Nacht zu ihrem 12. Geburtstag eine Überraschung erlebt. Ein moderner Vampirroman für Kinder – leicht zu hören und spannend erzählt.
Auszeichnungen des Hörbuches:
- Longlist „Preis der deutschen Schallplattenkritik 4.Quartal 2022“
- Longlist Deutscher Hörbuchpreis 2023
Ein kleines bisschen Vampir – Hörbeispiel
Lena Conrad liest
Christine Haas – Ein kleines bisschen Vampir
Ungekürzte Lesung Beltz & Gelberg Verlag
1 CD in Kartonverpackung
60 Minuten
empf. VK 12.80€
ISBN 978-3-949840-07-4
Ab 9 Jahren
Weil die Bukowski-Geschwister im Hallenbad ein Kleinkind vorm Ertrinken gerettet haben, sind sie ein paar Tage lang berühmt. Doch toller als der Ruhm ist die Karte fürs Freibad, die sie für ihre Heldentat bekommen: Freier Eintritt in einen langen Sommer, der für alle ein besonderer wird! Alf ist zehn, seine Gedanken kreisen um den Schulwechsel nach den Ferien, die schöne Tochter des Bademeisters und sein selbstgestecktes Ziel: der Sprung vom Zehnmeterturm. Seine 8-jährige Schwester Katinka, rotzig und unerschrocken, schwärmt für Paris, lernt auf der Wiese Französisch und trainiert für 20 Bahnen Kraul am Stück. Robbie, der Jüngste und Augenstern der Familie, ist anders als andere Kinder, er redet kaum und träumt viel. Er soll endlich richtig schwimmen lernen, finden Alf uns Katinka.

Ein langer Sommer im Freibad liegt hinter den Bukowski-Geschwistern. Die Tage werden kürzer – aber nicht weniger aufregend für die drei! Für Alf, den Erzähler, der endlich mit dem Boxen anfängt und noch immer an die schöne Johanna denkt. (So oft, dass er beim Boxen schon mal die Deckung vergisst und das tut weh!) Für Katinka, seine taffe Schwester, die „ei-sen-hart“ ihre Karriere als „Manneköng“ in Paris vorbereitet und sogar für den verträumten Robbie, der ein bisschen anders tickt als andere Kinder und in diesem Winter alle überraschen wird. Viel haben sie nicht, die Bukowskis, und nun bangt Mama auch noch um ihren Job in der Bäckerei. An spektakuläre Geburtstagspartys und sowas ist jedenfalls nicht zu denken und oft sucht Alf vergeblich nach einem Rückzugsort in der chaotischen kleinen Wohnung. Wo er mal nachdenken kann über sich und Johanna oder über seinen ersten Boxkampf. Und doch, spürt Alf, hat er alles: eine Familie, in der jeder auf den anderen achtet, Träume, die respektiert werden und so viel Freiheit, wie man braucht, um stark zu werden und sich zu freuen auf das, was kommt.
„Wir saßen am Frühstückstisch, alle fünf Bukowskis. Alle wollten was erzählen, sogar Robbie. Alle redeten durcheinander und hörten trotzdem zu. Das musst du erst mal hinbekommen, das ist Kunst.“
Isabel begann, den Rhythmus des Meeres zu spüren, seine gleichmäßige, eintönige Melodie, die sie einzuschläfern drohte. Es war so leicht, die Augen zu schließen und nicht mehr zu strampeln, nicht mehr zu kämpfen. Sie war so müde, so unendlich, unendlich müde …