Robert M. Sonntag – Die Scanner
Omid-Paul Eftekhari liest
Robert M. Sonntag – Die Scanner
»Vor drei, vier Monaten hatte ich so einen Film erhalten. Ich nahm spätnachts eine Nachricht von unbekannter Mobril-Nutzer entgegen. Aus purer Neugierde. Ein Fehler, der mich den restlichen Schlaf kostete.«
Die Welt im Jahr 2035 ist eine Welt ohne Papier. Alles ist digital und für alle zugänglich – dank der Datenbrille Mobril: jederzeit und kostenlos. Rob arbeitet als Scanner für einen Megakonzern: Er digitalisiert die letzten gedruckten Dokumente und stößt dabei eines Tages auf eine verbotene Organisation aus arbeitslosen Autoren, Buchhändlern und Journalisten. Kurz darauf sieht Rob sein eigenes Bild als Top-Terrorist auf allen TV-Kanälen. Im Kampf um Monopolisierung und Macht ist er mit einem Mal der Staatsfeind Nummer eins …
Sachbuchautor Martin Schäuble greift als Robert M. Sonntag ein brisantes Thema auf und denkt es konsequent weiter. Das Ergebnis ist brillanter Roman über Freundschaft in Zeiten globaler Digitalbekanntschaften und ein hellsichtiger Kommentar unserer Tage.
»Schäuble alias Robert M. Sonntag, beweist, dass er nicht nur gut recherchierte Sachbücher schreiben kann, sondern auch einen packend aufgebauten Zukunftsthriller mit einer hochaktuellen Thematik« Süddeutsche Zeitung
Die Scanner – Hörbeispiel
Omid-Paul Eftekhari liest
Robert M. Sonntag – Die Scanner
Ungekürzte Lesung der Buchvorlage S. Fischer Verlag/ KJB
1 MP3-CD
Spielzeit ca. 284 Minuten
ISBN 978-3-949840-26-5
Empf. VK 22,00€
Ab 12 Jahren

„Ombretta sammelt die Bälle ein und kommt herüber und setzt sich neben mich auf den Rand. Irgendetwas ist anders, jetzt, wo wir zusammen gelacht haben. Leider mache ich als Nächstes etwas total Blödes. „
»Wenn man sich jemandem nah fühlt, dann darf man alles denken, alles sagen, alles fragen. Oder auch nicht. Ich habe das immer noch nicht begriffen. Ob ich ständig das Falsche denke oder einfach nur das Falsche ausspreche. Was genau es ist, das bei mir nicht stimmt.«
„Es ist eine frostige Nacht und der Mond erinnert an einen Schneeball, der in die Luft geworfen wurde und jetzt zwischen den Wolken festhängt.“
»Sie geht so gleichgültig durch den Regen, als wäre der Morgen in Wirklichkeit nur nicht ganz streifenfrei geputzt worden, sie wischt nicht über die Schlieren, sie lässt sie so. Hanna ist auch die Einzige auf meinem Weg, die keinen Schirm und keine Regenjacke trägt, sie trägt ja noch nicht mal einen Namen und ist einfach nur ein Mädchen, das ich noch nie zuvor gesehen habe und das sich vor meinen Augen nass regnen lässt, ein fremder, begossener Pudel, der mir Angst macht und der jeden Moment rechts abbiegen und aus meinem Blickfeld stampfen könnte und danach für absolut immer verschwunden wäre.«
»Ich dachte an Papa, wie er den Kopf nach hinten warf, wenn er lachte, sodass es aussah, als würde er sein Lachen dem Himmel schenken, und wie er mir zuzwinkerte, wenn Mama wegen irgendetwas mit ihm