Klassiker der Literaturgeschichte Erich Kästner
Anne-Dore Krohn spricht mit
Ulrike Draesner und John von Düffel
Erich Kästner: Emil und die Detektive & Pünktchen und Anton
Die Geschichten von Erich Kästner sind zweifelsfrei Klassiker der Kinderliteratur – sie begeistern Leser:innen jeden Alters noch heute. Doch Kästner war nicht nur ein erfolgreicher Kinderbuchautor, sondern auch Lyriker, Romancier und Journalist. Die Nationalsozialisten verboten seine Bücher; zweimal wurde er von der Gestapo verhaftet. Kästner verstand es, mit ironischer Sprache vor dem aufkommenden Faschismus zu warnen. Im Gespräch mit der Schriftstellerin Ulrike Draesner und dem Dramaturgen und Autor John von Düffel wird es um seine ersten Kinderbücher gehen: »Emil und die Detektive« von 1929 und »Pünktchen und Anton« von 1931. Wir erleben noch einmal, wie der clevere Emil und seine neuen Freunde einen Dieb durch Berlin jagen, um für Gerechtigkeit zu sorgen. Ebenfalls in Berlin leben Anton Gast und Luise Pogge, genannt Pünktchen. Obwohl ihre soziale Herkunft nicht unterschiedlicher sein könnte, entwickelt sich zwischen den beiden eine enge Freundschaft. Kästner thematisiert hier moralische Fragen zu Mut Freundschaft oder Pflichtbewusstsein. Diese von ihm bezeichneten »Nachdenkereien« sind Botschaften für junge Leser:innen – aus heutiger Sicht mal mehr und mal weniger zeitgemäß.
Eine Veranstaltungsreihe von: LpZ Stuttgart und DerDiwan Hörbuchverlag, gefördert vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.
Anne-Dore Krohn (Moderation)
Timo Brunke (Prolog und Epilog)
Ein Gespräch über Erich Kästner - Hörbeispiel
Anne-Dore Krohn spricht mit
Ulrike Draesner und John von Düffel
Live-Mitschnitt
Prolog und Epilog: Timo Brunke
Ein Gespräch über Erich E. Kästner – „Pünktchen und Anton“ und „Emil und die Detektive“, Prolog und Epilog: Timo Brunke
1 CD Digifile/Kartonverpackung, 66 Minuten
ISBN 978-3-949840-48-7
Erscheint am 24.02.2026

»… ich fühlte mich fast in meine Jugendzeit zurückversetzt, aber es konnte ja nicht sein, dass ich für Eline immer noch dasselbe empfand wie seinerzeit, in fernen Jahren, nein das war unmöglich, die Gefühle für das Boot mussten sich da hineinmischen, denn jetzt stand ich da in Elines Kajüte, jetzt wie Hunderte, ja Tausende Male zuvor, und der Motor tuckerte munter und die Schnigge glitt würdig und sicher aus dem Hafenbecken hinaus, das Wasser war fast spiegelglatt …«
Edgar Allan Poe, US-amerikanischer Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, prägte durch seine Kurzgeschichten maßgeblich die Kriminal- und Horrorliteratur.
»Wir schwammen, bis sich die Eisdecke schloss.«
»Der Unterschied zwischen verrückt und exzentrisch ist allein der Kontostand; arme Leute gelten als verrückt, reiche als exzentrisch.«
„An diesem Tag aber mühte er sich nicht, versuchte nicht, zu gefallen. Er schrieb nur: Heute Abend werde ich da sein. Ich möchte al- les. Mach dich bereit. Als sie das las, lächelte sie und konnte es dann kaum erwarten.“